20 Mal schneller als Vorgänger: Neuer Super-Computer für Hamburger Klimarechenzentrum

Hamburg gehört zu den weltweit führenden Standorten in der Klimaforschung. Deswegen muss auch die Technik immer auf dem neuesten Stand bleiben. Nach fünf Jahren gab es jetzt für das deutsche Klimarechenzentrum in der Hansestadt einen neuen Supercomputer. „Mistral“ ist 20 Mal schneller und hat die zehnfache Speicherkapazität seines Vorgängers. Heute wurde der 41 Millionen Euro teure Apparat der Öffentlichkeit vorgestellt. Und das wollte sich auch Bürgermeister Olaf Scholz nicht entgehen lassen.

„Mistral“ – Superrechner für Hamburger Institut

Das Deutsche Klimarechenzentrum in Hamburg hat einen neuen Hochleistungsrechner: „Mistral“ werde nach endgültiger Fertigstellung 20 Mal schneller als der alte Computer und sei einer der leistungsfähigsten Superrechner der Welt, der für Klimasimulationen eingesetzt wird. „Mistral“ besteht aus 41 telefonzellengroßen Rechnerschränken, kostet 41 Millionen Euro. Zwei Drittel zahlt der Bund, ein Drittel die Helmholtz-Gemeinschaft.

„Mistral“ - Super-Computer im Klimazentrum

41 Telefonzellengroße Rechnerschränke, eine Leistung von 100 000 Notebooks und ein Speicherplatz, der der Datenmenge von zehn Millionen Spielfilmen entspricht. Damit ist der neue Super-Computer „Mistral“ einer der leistungsfähigsten Hochleistungsrechner der Welt. Gestern wurde er im Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) eingeweiht.

3 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde - Deutsches Klimazentrum hat neuen Super-Computer

Das Deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ) in Hamburg hat einen neuen Hochleistungsrechner. Der "Mistral" genannte Computer werde nach endgültiger Fertigstellung 20 Mal schneller als der alte Rechner. Seine Rechenleistung wachse von heute 1,4 auf 3 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde, was etwa der Leistung von 100 000 Notebooks entspreche, hieß es bei der Übergabe des neuen Rechners. Er sei einer der leistungsfähigsten und energieeffizientesten Hochleistungsrechner der Welt, der für Klimasimulationen eingesetzt wird.

Alles Öko auf dem Traumschiff?

Die schwimmenden Hotels bringen nicht nur Touristen, sondern auch Abgase mit - über einen Filter verfügt jedoch kaum ein Kreuzfahrtschiff. Wie gefährlich sind die Emissionen? 45-minütige Reportage am 26.1.2015 um 22:00 Uhr - Michael Böttinger (DKRZ) ab Minute 30.

Auswirkungen der globalen Erwärmung von 2°C auf Europa

Wie kann die globale anthropogene Erwärmung noch auf 2°C begrenzt werden? In der Wissenschaft wird kontrovers diskutiert und nach Lösungen gesucht. Das multidisziplinäre, internationale Wissenschaftlerteam des Projektes IMPACT2C trägt dazu bei, die Auswirkungen einer globalen Erwärmung von 2ºC auf Europa sowie besonders verletzliche Regionen der Welt, zu identifizieren und zu analysieren. Dabei werden verschiedenste Schlüsselsektoren wie Wasser, Energie, Infrastrukturen, Küstenräume, Tourismus, Land- und Forstwirtschaft, Ökosystemdienstleistungen sowie Gesundheit und Luftreinheit-Klima-Wechselwirkungen europaweit abgeschätzt.

Big Earth Data - Die digitalisierte Erde

Was die Vermessung der Welt verrät - Mit Argusaugen überwacht inzwischen eine ganze Armee von Satelliten unseren Planeten. Die Erdbeobachtungssysteme im Weltraum sammeln Tag für Tag enorme Mengen an Daten über Stürme, Hochwasser, Dürren oder schmelzendes Eis, sie vermessen die Erdoberfläche bis ins kleinste Detail oder bilden ihr Schwerefeld ab. Aber was lässt sich daraus lesen?

Biologie heute: Klimawandel

Schulbuch (Qualifikationsphase), Nordrhein-Westfalen, Kapitel Ökologie, Thema "Klimawandel", Seite 261, Abbildung 3 zur simulierten Temperaturänderung

Cloud Computing

Anders als der informatisch vorgebildete Computerlaie denkt der Klimaforscher bei dem Stichwort Cloud Computing an die Berechnung der extrem chaotischen Gebilde am Himmel. Am Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) haben wir es mit beiden Aspekten zu tun: riesige Datenmengen und definierte Zugriffsrechte einer weltweit agierenden Forschergemeinschaft auf der einen und Hochleistungsrechner, die (unter anderem) zur Modellierung von Wolkenbildung und Niederschlagsereignissen eingesetzt werden, auf der anderen Seite.

Das zählt: 3

3 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde schafft der Supercomputer, der in dieser Woche in Hamburg die Arbeit aufgenommen hat. Er steht im Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ), ist so groß wie 41 Telefonzellen und heißt "Mistral".

Dem Rätsel der Energie des Ozeans auf der Spur

Prof. Dr. Carsten Eden erhält für seine Grundlagenforschungen über die Physik des Ozeans den Georg-Wüst-Preis der Deutschen Gesellschaft für Meeresforschung. Eden wird der Preis für seine international anerkannten Forschungen an Wirbeln und Turbulenzen im Ozean und deren konsistenten Einbindung in physikalische Ozean-Rechenmodelle verliehen. Seine Forschungsergebnisse basieren auch auf Messdaten zahlreicher ozeanischer Schiffsexpeditionen und auf ein Modell der Ozeanzirkulation, das mit Hilfe des Großrechners des Deutschen Klimarechenzentrums in Hamburg berechnet wurde.

Die Erde im Jahr 2090

Das DKRZ errechnete verschiedene Szenarien, wie die Erde aussehen könnte, etwa 2090. Sie basieren u. a. auf dem Verlauf der Treibhausgas- Emissionen der Vergangenheit. Die Szenarien zeigen die Entwicklung der Temperatur vom Erdboden bis zu zwei Metern Höhe (die "2-m-Temperatur").