Das EERIE-Projekt zielt darauf ab, eine neue Generation von Erdsystemmodellen (ESMs) mit einer Auflösung von 10 km für Atmosphäre und Ozean zu entwickeln, um damit die Klimavariabilität und Klimaänderungen in einem wirbelreichen Ozean zu untersuchen. Diese Skala von einigen 10 Kilometern bis 100 Kilometern, auch ozeanische Mesoskala genannt, ist wichtig für das Erdsystem, denn zum einen beeinflussen mesoskalige Ozeanwirbel den Transport von Wärme, Süßwasser und Stoffen wie Kohlenstoff, insbesondere in die Tiefe des Ozeans. Andererseits bewirken mesoskalige Fronten im Ozean eine verstärkte Wechselwirkung zwischen Atmosphäre und Ozean und beeinflussen damit die atmosphärische Variabilität und Klimaextreme.

Durch die Anwendung der neuesten Errungenschaften in Wissenschaft und Technologie soll EERIE Klimasimulationen mit dieser hohen räumlicher Auflösung über mehrere hundert Jahre ermöglichen. Das DKRZ übernimmt für diese EERIE-Simulationen Kernaufgaben des Datenmanagements von der Datenstandardisierung bis zur Datenarchivierung, insbesondere für unsere Partnerinstitute MPI-M und AWI. Es trägt durch Bereitstellung, Verfeinerung und Veröffentlichung von qualitätsgesicherten EERIE-Datensätzen auf Festplatten, in der Cloud und im Archiv zum Gelingen des Projektes bei.

Weitere Mitarbeiter(innen):

Dauer:

01/2023-12/2026

Eingeworbene Stellen:

41 PM

Gefördert durch:

EU (Horizon Europe)