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Über 2500 Besucher bei der NdW im Geomatikum

Mehr als 32.000 Wissensdurstige besuchten hamburgweit am 4. November 2017 zur Nacht des Wissens die 58 Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Institute, die insgesamt über 1.000 Programmpunkten anboten. Jeder zwölfte Besucher schaute bei den Aktionen der Klima- und Erdsystemforschung im Geomatikum vorbei oder machte gleich mit.
Über 2500 Besucher bei der NdW im Geomatikum

NdW 2017 am Geomatikum

Über 2.500 Besucher folgten der Einladung zur Nacht des Wissens ins Geomatikum in der Bundesstraße 55. Dort hatten die Klima- und Erdsystemwissenschaftler des Exzellenzclusters CliSAP mit seinen Partnern – dem Deutschen Klimarechenzentrum, dem Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit der Universität Hamburg, dem Max-Planck-Institut für Meteorologie, dem Centrum für Naturkunde der Universität Hamburg sowie dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht – ein spannendes Programm vorbereitet: Neben Vorträgen, Führungen, Präsentationen und Diskussionsrunden lockten zahlreiche Mitmach-Aktionen und Experimente zum Ausprobieren. Ein Klimanachtcafe versorgte die hungrigen Entdeckerinnen und Entdecker.

Als Besuchermagnet erwiesen sich wieder der Klimaglobus sowie der neue interaktive Touchtisch, an dem sich die Nachteulen verschiedene Zukunftssimulationen und deren mögliche Auswirkungen des Klimawandels bzw. besonders hochauflösende Wolken-und Ozeanvisualisierungen anschauen konnten.

Die vier Führungen zum DKRZ-Supercomputer und Datenarchiv waren mit mehr als hundertfünfzig Besuchern komplett ausgebucht. Genauso beliebt waren die vier Vorführungen mit interaktiven 3D-Visualisierungen und Virtual Reality, bei denen die Besucher gemeinsam mit den DKRZ-Visualisierern Michael Böttinger und Niklas Röber in die simulierte Klimawelt eintauchen konnten.

Der Vortrag „Hamburger Klimaforscher beim G20-Partnerprogramm“ lockte ebenfalls viele Zuhörer an. Im Juli begrüßten Vertreter des DKRZ und MPI-Ms die Partner und Partnerinnen der Staats- und Regierungschefs des G20-Gipfels, um ihnen über die Klimaforschung in Hamburg zu berichten. Bei der Nacht des Wissens hielten die Forscher ihren Vortrag ein zweites Mal.

Klimamodellierung ist ohne Parallelrechnen heute undenkbar. Supercomputer besitzen Millionen von Rechenkernen und lösen komplizierte Probleme wie zum Beispiel Klimavorhersagen. Wie so ein Parallelrechner funktioniert, stellte die Gruppe „Wissenschaftliches Rechnen“ vor und ließ das die Teilnehmer in einer Mitmach-Aktion selbst ausprobieren.

Beim Klimamodellspiel „Krieg der Sterne“ probierten Besucher mithilfe eines einfachen Klimamodells selbst aus, wie sie die Erde in einen Wüsten- oder Eisplaneten verwandeln können.


Fotos: DKRZ/Böttinger und Meyer sowie UHH/CEN/Porsack

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