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MONSOON: eine deutsch-chinesische Kooperation

28.10.2019

Das BMBF-geförderte Projekt MONSOON-2.0 - eine Kooperation der deutschen Partner, Max-Planck-Institut für Meteorologie, DKRZ und DLR, mit der China Meteorological Administration und dem National Supercomputing Center in Wuxi/China – startet am 25. und 26. November 2019 mit einem Kick-off-Treffen in Hamburg.

Während der dreijährigen Projektlaufzeit werden Wissenschaftler das deutsche ICON-Modell gemeinsam auf den chinesischen Höchstleistungsrechner TaihuLight portieren, um mithilfe von globalen, konvektionsauflösenden Simulationen zu berechnen, wie sich der Monsun im Jahr 2070 vom heutigen unterscheiden könnte.

Die Arbeiten gehen von den Erfahrungen und der Codebasis eines ähnlichen Projektes aus, bei welchem ICON mit Hilfe von sogenannten OpenACC-Direktiven auf den Supercomputer Piz Daint am CSCS in der Schweiz portiert wurde. Wie Piz Daint basiert auch TaihuLight auf einer heterogenen Architektur. Im Gegensatz zu Piz Daint, der mit GPU-Beschleunigern ausgestattet ist, verfügt TaihuLight aber über spezielle Multicore-Prozessoren, für die teilweise andere Strategien bei der Instrumentierung des Codes notwendig sind.

Ansprechpartner: , DKRZ

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