12.09.2022

Die Abbildung zeigt eine fotorealistische Visualisierung von Wolken auf Basis von Daten einer ICON-Simulation mit etwa 1 km räumlicher Auflösung. Für die Visualisierung wurde Nvidia Omniverse eingesetzt. Bild (C) DKRZ / MPI-M / NvidiaMehr als 30 Wissenschaftler:innen und Softwareingenieur:inen aus 12 Forschungsinstituten und Universitäten arbeiten in vier Modulen zusammen:

  • "Better" ist für die Definition und das Testen der Konfigurationen der beiden verwendeten Modellsysteme ICON und IFS-FESOM zuständig.
  • "Faster" ist für die Umwandlung des ICON-Codes in einen offenen, skalierbaren, modularisierten und flexiblen Code namens ICON-consolidated verantwortlich.
  • "Easier“ entwickelt neue Methoden, um Klimainformationen sichtbar, zugänglich und interoperabel zu machen.
  • "Smarter" zielt darauf ab, auf Basis von aktuellen Entwicklungen der angewandten Mathematik und Informatik die Effizienz der Modelle und der entsprechenden Arbeitsabläufe zu verbessern.

Das eigenständig, seit 2021 geförderte Projekt preWarmWorld hat bereits die technischen Grundlagen gelegt. Das Projekt WarmWorld startet nun  mit dem Modul „Faster“. Die beiden Module "Better" und "Easier" folgen Anfang 2023, und "Smarter" wird einen offenen Aufruf an die breitere Forschungsgemeinschaft enthalten, Vorschläge einzureichen.

"Faster" wird vom DKRZ koordiniert. Projektpartner sind KIT, MPI-M, JSC, DWD, ECMWF und AWI. Während des laufenden Einstellungsprozesses (siehe Liste der Stellenangebote unten) startete "Faster" bereits im September dieses Jahres mit einem kleinen virtuellen Treffen des Kernteams. Zum offiziellen Kick-off-Meeting am 8. und 9. Dezember 2022, das vom ECMWF in Bonn veranstaltet wird, wird das Team hoffentlich vollständig sein.