Digitale Forschungsdaten, sowie deren Bereitstellung und Wiederverwendbarkeit nehmen eine immer zentralere Bedeutung für neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Innovationen in Forschung und Gesellschaft ein. Mit dem Aufbau der NFDI wollen Bund und Länder Forschungsdaten für die deutsche und internationale Wissenschaft besser und dauerhaft nutzbar machen. In NFDI-Konsortien sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Universitäten und Forschungseinrichtungen in enger Kooperation mit Rechenzentren, Bibliotheken und Archiven gemeinsame Lösungen für die jeweiligen fachspezifischen Bedürfnisse im Forschungsdatenmanagement entwickeln. In den kommenden zehn Jahre stehen dafür rund 85 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.

Für das DKRZ ist es ein großer Erfolg, dass es als Mitantragsteller im Konsortium NFDI4Earth beteiligt ist. Das Konsortium NFDI4Earth ist ein wesentlicher Bestandteil der NFDI und bringt die führenden nationalen Einrichtungen der Erdsystemwissenschaften zusammen. Dazu gehören mehr als 50 Einrichtungen, unter anderen das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (Bremerhaven), das Helmholtz-Zentrum Hereon (Geesthacht), das Max-Planck-Institut für Biogeochemie (Jena) und die Universität Hamburg. Das Konsortium für die Erdsystemwissenschaften wird von der TU Dresden koordiniert. Hannes Thiemann, Leiter der Abteilung Datenmanagement des DKRZ ist einer der Co-Sprecher der NFDI4Earth.

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