02.03.2026

Besonders die Breakout-Sessions und die intensiven Diskussionen – auf der Bühne, in kleinen Gruppen und in den Kaffeepausen – haben spürbar etwas angestoßen: Neue Arbeitsgruppen, geplante Fokus-Workshops und kommende Sprint Checks gehen direkt auf diese Gespräche zurück. Genau so soll Community-Arbeit funktionieren.

Ein wichtiger Meilenstein war die erstmalige stärkere Einbindung der Impact-Community. Impact-Modelle übersetzen Klimasimulationen in konkrete Auswirkungen – etwa auf Landwirtschaft, Wasserverfügbarkeit oder Infrastruktur – und sind damit zentrale Anwender des zukünftigen natESM-Systems. Umso mehr freut es uns, dass hier neue Vernetzungen entstanden sind und die Zusammenarbeit weiter Fahrt aufnimmt.

Auch im Bereich der Paleo-Modellierung wurde es konkret: Auf dem Workshop hat sich eine neue Paleo-Arbeitsgruppe formiert, die zeitnah einen Antrag einreichen möchte. Wir sind gespannt auf ihre Zielsetzung und darauf, welche Impulse dieser Bereich künftig in natESM setzen wird.

Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Peer Nowack (KIT) zur Rolle von KI in der Erdsystemmodellierung. In der anschließenden Fishbowl-Diskussion mit Hendryk Bockelmann (DKRZ), Anja Schmidt (DLR-PA) und Jochem Marotzke (MPI-M) stellte sich das Panel den Fragen der Workshop-Teilnehmer:innen. Der Austausch war offen, kritisch und zukunftsorientiert – ein gelungener Auftakt für eine zentrale Diskussion: Welche Rolle soll KI künftig in natESM spielen – und wo ziehen wir bewusst Grenzen?

Was bleibt, sind viele neue Ideen, konkrete nächste Schritte und das klare Signal, dass natESM von einer aktiven Gemeinschaft getragen wird, die weiterdenkt und gemeinsam das natESM-System weiterentwickelt.

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