Neun Teams, hauptsächlich aus der Schweiz, Deutschland und Schweden, waren ausgewählt worden, um während der 1 ½ Wochen mit Mentoren von CSCS und NVIDIA daran zu arbeiten, ihre jeweiligen Anwendungen fit für GPUs zu machen. Diese deckten ein breites Spektrum ab: von Klimamodellierung über Astrophysik bis hin zur Elektrophysiologie. Ein Team aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des DKRZ beteiligte sich mit einem wichtigen Teil des ICON-Ozean-Modellcodes. Nach einer Vorstellung der einzelnen Teams, ihren Anwendungen und Ziele für den Hackathon wurde in der ersten Woche intensiv gemeinsam mit den jeweiligen Mentoren am Code gearbeitet. In der zweiten Woche begannen die Tage jeweils in größerer Runde mit kurzen Updates aus den Teams, um Fortschritte und Probleme auch gemeinsam diskutieren zu können. Am letzten Tag endete der Hackathon schließlich mit Präsentationen der Teams, in denen die in den vergangenen zehn Tagen erzielten Erfolge vorgestellt wurden.

Das DKRZ-Team beteiligte sich zum einen, um mehr Erfahrungen in der GPU-Portierung mit OpenACC zu sammeln, und zum anderen eine Version des Modellcodes zu erzeugen, die effizient auf GPUs laufen kann. Beide Ziele wurden voll und ganz erreicht, und mit den gesammelten Erfahrungen können nun weitere GPU-Portierungsarbeiten in Angriff genommen werden.