Das Projekt „CMIP7-ark“ befasst sich mit der dringenden Notwendigkeit, die Beiträge aus den USA zur bevorstehenden siebten Phase des Coupled Model Intercomparison Project (CMIP7) zu sichern. Als grundlegender Rahmen für die globale Klimawissenschaft liefert CMIP7 die standardisierten Multimodellsimulationen, auf denen der nächste Zyklus der IPCC-Bewertungsberichte basiert. Während die Daten über die Earth System Grid Federation (ESGF) verteilt werden, gefährden strukturelle Schwachstellen bei US-amerikanischen Wissenschaftsbehörden die Betriebsstabilität ihrer lokalen Datenknoten. Jede Unterbrechung des Zugriffs würde eine kritische „Datenlücke“ verursachen und die deutschen Forschungskapazitäten bei der Erkennung hochauflösender Klimasignale sowie bei der vergleichenden Erdsystemmodellierung erheblich beeinträchtigen. Um diesen Risiken proaktiv entgegenzuwirken, richtet das DKRZ eine „Emergency Replication Zone“ ein, um besonders wichtige CMIP7 Daten der US-Partner unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung zu spiegeln, wobei der Schwerpunkt insbesondere auf dem CMIP7 Fast Track liegt. Nach dem Prinzip „FAIR by Design“ nutzt das Projekt globale ESGF- und CMOR-Standards, um sicherzustellen, dass die gesicherten Daten für die gesamte wissenschaftliche Gemeinschaft auffindbar, interoperabel und wiederverwendbar bleiben.