08.10.2026
Was haben ein Smartphone und ein Supercomputer gemeinsam? Mehr, als man auf den ersten Blick denkt. Mit dieser und ähnlichen Fragen starteten in dieser Woche 46 Teilnehmer:innen beim 10. Python-Kurs für Geowissenschaften des DKRZ in die Welt der wissenschaftlichen Programmierung. Egal ob aus den Niederlanden, Uganda, Japan oder Mexiko - vom 5. bis 9. Oktober lernen sie online, wie sich mit Python geowissenschaftliche Daten analysieren, verarbeiten und visualisieren lassen.
Dabei geht es zunächst nicht nur um Python selbst, sondern auch um das, was darunter passiert: Was unterscheidet einen HPC-Rechner von einem mobilen Gerät? Wie arbeiten Prozessor, Speicher und Software zusammen? Und wie wird aus einem Stück Code ein ausführbares Programm? Auch die Unterschiede zwischen kompilierten Programmen und interpretierten Sprachen wie Python werden thematisiert.
Der Kurs richtet sich sowohl an Einsteiger:innen als auch an erfahrene Programmierer:innen, die ihre Kenntnisse auf die Arbeit mit wissenschaftlichen Daten anwenden möchten. Auf dem Programm stehen die Grundlagen von Python sowie die Arbeit mit JupyterHub und JupyterLab. Anschließend geht es unter anderem um NumPy, Xarray und die Visualisierung von Daten. Praktische Übungen begleiten die Teilnehmenden dabei vom ersten „Hello World“ bis zur Analyse komplexer Datensätze.
Als Videokonferenz ermöglicht der Kurs den Austausch über Ländergrenzen hinweg. Für die Teilnehmenden heißt es in diesen Tagen: Daten einlesen, Code schreiben, Fehler suchen – und dabei vielleicht feststellen, dass selbst ein Supercomputer nicht automatisch weiß, was man von ihm möchte.
Weitere Informationen und das vollständige Kursprogramm sind auf der Veranstaltungsseite verfügbar.