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DKRZ@EGU 2017

Die Jahrestagung der European Geosciences Union (EGU) brachte vom 23. bis 28. April 2017 knapp 14.500 Teilnehmer aus über hundert Ländern in Wien/Österreich zusammen. Mit etwa 6.000 Vorträgen und PICO-Präsentationen sowie über 11.000 Postern stellten Wissenschaftler ihre Arbeiten sowie Projekte vor und diskutierten sie mit Experten aus allen geowissenschaftlichen Bereichen. Mitarbeiter des DKRZ beteiligten sich – wie schon in den Vorjahren - mit vielfältigen Aktivitäten am Programm der EGU.

EGU2017_ESiWACEPhilipp Neumann hielt einen Vortrag über "ESiWACE: A Center of Excellence for HPC applications to support cloud resolving earth system modelling", in dessen Fokus das Projekt ESiWACE, insbesondere die hochaufgelösten Atmosphärenmodelle - wie beispielsweise ICON - für globale Simulationen stand. Sowohl am Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) als auch am DKRZ wurden schon erste prototypische globale numerische Wetterprognosen (NWP-Simulationen) mit 2,5 km Auflösung erfolgreich simuliert.

Tobias Weigel wirkte an der Organisation der Session „Integrated research infrastructures and services in geosciences“ mit, welche Präsentationen zur Anwendung von Persistenten Identifikatoren (PID) in diversen Bereichen der Geowissenschaften zusammentrug. Im Vortrag „Components for the Global Digital Object Cloud“ wurden u.a. die Ergebnisse vorgestellt, welche im gerade erscheinenden Special Issue des Data Science Journal zu PIDs zusammengeführt sind. Zur Session gehörte auch eine Posterdiskussion, bei der Tobias Weigel und Martina Stockhause in ihrem  Poster "ESGF Persistent Identifier services for CMIP6" die Verwendbarkeit von PIDs für Zwecke jenseits der Langzeitarchivierung vorstellten.

Während des Short Courses „Reproducible computational research in the publication cycle” trat Tobias Weigel als Sprecher auf. Michael Böttinger beteiligte sich als Sprecher am Short Course „A picture is worth a thousand words: communicate science with data visualization”, welcher sich Fragestellungen und der Interpretation von Klima-/Wetterergebnissen, inklusive psychologischer Aspekte der Dateninterpretation, widmete.

DKRZ-Mitarbeiter übernahmen auf der EGU auch drei PICO-Sessions. PICO, kurz für Presenting Interactive Content, ist ein Präsentationskonzept bei dem nach einem kurzen Vortrag die Inhalte auf einem Touchscreen bei anschließenden Diskussionen interaktiv abrufbar sind. Michael Böttinger und Karin Meier-Fleischer präsentierten mit Veronika Eyring sowie Axel Lauer die PICO „Visualizing projected Climate Changes - the CMIP5 Multi-Model Ensemble“.

Niklas Röber war Co-Organisator einer PICO-Session und präsentierte gemeinsam mit Felix Raith und Gerik Scheuermann die PICO „Visual Eddy Analysis for the Agulhas Stream Using ICON Climate Simulation Data”. 

EGU2017_PICO

Bei der dritten PICO-Session “CMIP6 Citation Services and the Data Services of the IPCC Data Distribution Centre for AR6” stellten Martina Stockhause und Michael Lautenschlager die zwei CMIP6-Services vor, die am DKRZ koordiniert werden: Zum einen die Möglichkeit zur Frühzitierung von sich entwickelnden Daten (evolving data) während der Projektlaufzeit, sowie zum anderen den Datenservice, den das DKRZ im Rahmen des IPCC Data Distribution Centre (IPCC DDC) für die internationale Forschergemeinschaft anbietet.

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