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Besuch des Verwaltungszentrums für Chinas Agenda 21 in Hamburg

Eine Delegation hochrangiger Vertreter des Verwaltungszentrums für Chinas Agenda 21 (ACCA21) des chinesischen Ministeriums für Wissenschaft und Technologie besuchte am 29. April das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und das Deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ).

Das vor 25 Jahren gegründete Zentrum ACCA21 soll politisch und strategisch relevante Forschung im Bereich der nachhaltigen Entwicklung fördern und die internationale Zusammenarbeit und den Austausch mit Partnerinstitutionen in diesem Bereich ausbauen. Ziel des Besuchs war es daher, die aktuelle Forschungsagenda des Instituts vorzustellen, neueste Entwicklungen und Zukunftspläne auszutauschen und das Potenzial für gemeinsame Forschungsprojekte auszuloten.

Das Treffen begann im DRKZ, wo die chinesischen Gäste zunächst den Höchstleistungsrechner "Mistral" für die Erdsystemforschung besichtigten. Anschließend wurde das Treffen am MPI-M mit wissenschaftlichen Präsentationen fortgesetzt. Einer Vorstellung des ACCA21 sowie einem Vortrag zur Folgenbewältigung und Anpassung an den Klimawandel in China, folgten Vorträge der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MPI-M unter anderem zu ultrahochauflösenden globalen Simulationen mit ICON, die im Rahmen des Projektes DYAMOND berechnet wurden, und über ein laufendes Forschungsvorhaben in Kooperation mit der Chinesischen Akademie für Meteorologie. Bei diesem wird das ICON-Modell auf den chinesischen Supercomputer TaihuLight portiert, um erstmals auf diesem Supercomputer globale sturmauflösenden Simulationen mit ICON durchzuführen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Besuchs des Verwaltungszentrum für Chinas Agenda 21 am MPI-M und DKRZ (Foto: MPI-M, U. Kirchner).

Weitere Informationen über ACCA21 (nur auf Englisch)

Webnews des MPI-M zum Besuch: hier


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