Die EU will bis 2030 mindestens 55 Prozent weniger Treibhausgase emittieren, Deutschland bis 2045 klimaneutral werden. Die Basis für diese politischen Entscheidungen und die Umsetzung wirksamer Maßnahmen beruhen auf den Erkenntnissen der Klimaforschung. „Klimamodelle zeigen ganz klar den Zusammenhang zwischen den Treibhausgasemissionen durch die Menschheit und der Erwärmung der Erde“, sagt Professor Mojib Latif als Initiator der neuen Website. „Uns ist als Forscherinnen und Forschern wichtig herauszustellen, dass unsere Projektionen zum Klimawandel nicht etwa auf Spekulationen, sondern auf naturwissenschaftlichen Gesetzen beruhen. Deshalb ist jede Maßnahme zum Klimaschutz nur so viel wert, wie sie konkret zu einer schnellen Reduktion von Treibhausgasen beiträgt. Denn mit Physik lässt sich bekanntlich nicht verhandeln“, so Latif weiter.

Wie werden Klimamodelle entwickelt und angewandt? Was können wir mit Hilfe von Klimamodellen sagen, was nicht? Diese und mehr Fragen beantwortet der erste Beitrag zum Thema auf der neuen Website des Deutschen Klima-Konsortiums.

Das DKK bündelt die Expertise der führenden deutschen Forschungseinrichtungen im Bereich der Klimaforschung und Klimafolgenforschung in Deutschland. Das DKRZ - als einer der 25 DKK-Mitgliedsinstitutionen - bietet mit seinem Supercomputer und seinem Datenarchiv das Labor der deutschen Klimaforschung, in dem die Klimamodelle berechnet und deren Ergebnisdaten analysiert, visualisiert und archviert werden können.

Auf der neuen Webseite www.klimasimulationen.de steht Michael Böttinger als Experte für die Visualisierung von Klimasimulationen zur Verfügung.