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Klimaänderungsszenarien für IPCC AR4


Die im Folgenden gezeigten Bilder und Animationen zeigen erste Ergebnisse der Simulationen für den vierten IPCC Bericht "Assessment Report 4" (AR4), die am DKRZ von Wissenschaftlern des MPI-M und der Gruppe "Modelle und Daten" mit dem am MPI-M entwickelten Klimamodell ECHAM5-MPI-OM durchgeführt wurden.
 

Der zukünftige Verlauf der Emissionen bestimmt maßgeblich, welche Konzentrationen von CO2 und anderen Treibhausgasen man zukünftig in der Atmosphäre vorfindet. Eine deutschsprachige Kurzbeschreibung der SRES-Szenarien findet sich auf der letzten Seite der Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger des letzten IPCC-Berichtes.

 
Steigende Konzentrationen von CO2 und anderen Treibhausgasen verändern den Strahlungshaushalt der Erde. Als Folge steigt die Globale Mitteltemperatur. Die graue Kurve zeigt die Reaktion des Klimamodells auf den beobachteten Verlauf der Treibhausgaskonzentrationen; die bunten Kurven die "Antworten" auf die verschiedenen Emissionsszenarien.

Der direkte Vergleich des eher "pessimistischen" Szenarios A2 und des "optimistischeren" Szenarios B1 zeigt, in welchem Maß das Klimasystem innerhalb der nächsten 100 Jahre auf den weiteren Emissionsverlauf reagieren könnte. Nach den neuen Berechnungen liegt die mittlere Erwärmung (relativ zum Mittelwert der Jahre 1961-1990) gegen Ende dieses Jahrhunderts vermutlich zwischen 2.5 und 4.1 Grad Celsius - je nachdem, wie viele Treibhausgase bis dahin in die Atmosphäre abgegeben werden.

Eine Konsequenz: das jahreszeitlich variierende Meereis wird weniger - gegen Ende dieses Jahrhunderts könnte die Arktis im Spätsommer eisfrei sein, wenn die Emissionen nicht reduziert werden ...

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