Pressespiegel
Yellowstone Supervulkan Simulation vom MPI für Meteorologie von der Gruppe von Frau Timmreck. (Visualisierung: DKRZ)
Heftige Stürme und starken Hagel wird es in Deutschland künftig immer öfter geben / 800 Klimaexperten diskutieren in Hamburg
Zwei Jahre lang hatte der riesige Supercomputer des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ) in Hamburg zu tun. Dann spuckte die gewaltige Maschine, die so groß wie 24 Telefonzellen ist, die Ergebnisse ihrer Rechnung aus: die bisher detailliertesten Simulationen für das Weltklima, die bis in das Jahr 2100 reichen.
Klimaforscher haben neue Simulationen veröffentlicht, die zeigen, wie die Zukunft unserer Erde aussehen könnte. Viele Prognosen fallen nicht allzu gut aus – aber es gibt auch eine positive Nachricht...
Das Zwei-Grad-Ziel könnte noch erreicht werden - Voraussetzung dafür wäre allerdings eine umgehende und drastische Minderung der Kohlendioxidemissionen. Das haben Wissenschaftler am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und am Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) mit einem neuen Klimamodell berechnet, dass auch den komplexen Kohlenstoffkreislauf und die Vegetationsdynamik in die Klimaprojektionen für das 21. Jahrhundert integriert.
Wissenschaftler am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und am Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) warnen, daß selbst das offizielle Zwei-Grad-Ziel zur Milderung der Klimakatastrophe nur durch umgehende und drastische Minderung der Kohlendioxidemissionen erreicht werden kann.
Für den anstehenden 5. Sachstandsbericht des IPCC hat das Max-Planck-Institut für Meteorologie zusammen mit dem Deutschen Klimarechenzentrum ein neues und präziseres Klimamodell entwickelt. Demnach gibt es Anlass zu vorsichtigem Optimismus - falls die weltweiten Treibhausgas-Emissionen schnell und "drastisch" reduziert werden.
Wissenschaftler am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und am Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) haben mit dem neuen Klimamodell des MPI-M berechnet, dass das Zwei-Grad-Ziel doch noch erreicht werden könnte. Die Voraussetzung dafür wäre allerdings eine umgehende und drastische Minderung der Kohlendioxidemissionen.
Rio + 20 steht vor der Tür. Folgende Animationen sind das Ergebnis neuester Berechnungen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie für das 21. Jahrhundert.
Das gerade vorgelegte Hamburger Klimamodell zeigt: Das Arktis-Eis schmilzt schneller als bisher gedacht. Die Erderwärmung zu begrenzen ist aber theoretisch noch möglich.
Das Arktis-Eis wird laut der neusten Studie völlig verschwinden, wenn die Treibhausgase weiter stark zunehmen. Das Eis schmilzt dabei schneller als bisher gedacht. Das verheerende Schmelzen könnte gestoppt werden – theoretisch jedenfalls.
Hamburger Klimaforscher stellen Ergebnisse ihrer jüngsten Modellrechnungen vor. Eine Trendwende zu einem gemäßigten Wandel ist noch möglich.
Deutsche Klimaforscher sehen noch Chancen, die Erderwärmung durch den Treibhauseffekt auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen – wenn sofort gehandelt wird.
Nach Berechnungen des Deutschen Klimarechenzentrums besteht die Chance, die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Dafür sind jedoch größere Anstrengungen nötig.
Neue Studie zum Klimawandel: Hamburger Forscher des Max-Planck-Instituts haben drei verschiedene Szenarien berechnet. Wie könnte sich das Klima zukünftig weiterentwickeln?
Ein neues Klimamodell zeigt: Die Erderwärmung ließe sich noch auf zwei Grad begrenzen. Aber nur mit Atomkraft? Ein Gespräch mit dem Klimaforscher Jochem Marotzke über Risiken und Gewissheiten
